Bei der klassischen Suche bekommen Sie eine Liste von Seiten. Bei der KI-Suche schreibt ein Sprachmodell eine Antwort, meist mit ein paar Quellen darunter. Dazu zählen eigenständige Assistenten wie ChatGPT, Perplexity oder Copilot und die KI-Funktionen innerhalb von Google, die KI-Übersicht und der KI-Modus. Die Modelle suchen im Hintergrund selbst im Netz und fassen zusammen, was sie finden.

Ein Beispiel: „Welcher Elektriker in Neuss macht Wallboxen, und was kostet das?“ beantwortet ein Assistent in einem Absatz mit zwei bis drei genannten Betrieben und Preisspannen.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Kunden nutzen KI-Suche, aber Google bleibt der Hauptweg. Sie müssen Ihre Arbeit nicht umstellen, sollten aber wissen, dass Antworten dort schwanken und je nach Produkt sehr verschieden ausfallen (siehe Oberfläche).

Was wir dazu wissen

Laut Bitkom (Befragung, veröffentlicht am 20. November 2025) nutzen 50 % der Internetnutzer in Deutschland zumindest manchmal KI-Chats statt einer Suchmaschine. Auf Websites kommt davon wenig an: In einer Auswertung von SE Ranking vom 18. Juni 2026 (Anbieterstudie, 101.574 Websites) stammten 0,32 % der Besuche aus KI-Assistenten, in der EU 0,27 %. Viele Antworten bleiben also ohne Klick, und wer anschließend direkt anruft oder Ihren Namen googelt, taucht in dieser Zahl nicht auf. Wie viel Umsatz lokale Betriebe darüber haben, ist nicht belegt.