Der Begriff kam auf, als ChatGPT und andere Assistenten begannen, Fragen mit einer fertigen Antwort zu beantworten statt mit einer Linkliste. GEO fragt: Was muss ein Betrieb tun, damit er in solchen Antworten vorkommt? Manche sprechen auch von AEO oder schlicht „KI-Optimierung“. Gemeint ist meist dasselbe.

Ein Teil davon ist klassisches SEO: gute Technik, klare Inhalte. Ein anderer Teil liegt außerhalb der eigenen Website, etwa bei Erwähnungen auf Plattformen und in Listen. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wer „Welcher Friseur in Neuss ist gut?“ fragt, bekommt Betriebe genannt, die auf Karten, Portalen und Bestenlisten vorkommen, nicht unbedingt die mit der schönsten Website.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die „KI-Optimierung“ als etwas ganz Neues verkaufen. Für lokale Betriebe ist der größte Teil davon lokales SEO: Profil, Bewertungen, Plattformen, eine Seite je Leistung mit Preis und Ort.

Was wir dazu wissen

Google schreibt in seinem Leitfaden vom 10. Juli 2026, dass für die KI-Funktionen der Suche kein gesondertes Vorgehen nötig sei. Eine Übersicht über 45 Studien (Preprint, 15. Juli 2026) fand keine Technik mit stabilem, plattformübergreifendem Effekt. Laborgewinne durch Text-Tricks halten in realistischeren Tests nicht. Ob sich KI-Sichtbarkeit gezielt und dauerhaft steigern lässt, ist deshalb offen. Mehr dazu in unserem Überblick Was wirkt und was nicht.