Ein „Prompt“ ist die Frage, die jemand an die KI stellt. Beim Prompt-Tracking legen Sie eine Liste solcher Fragen fest, zum Beispiel „Welcher Friseur in Neuss ist gut?“ und „Was kostet ein Herrenhaarschnitt in Düsseldorf?“, und stellen sie regelmäßig auf mehreren Oberflächen. Gezählt wird, in wie vielen Läufen der Betrieb genannt oder als Quelle verwendet wird. Das Ergebnis ist eine Quote, keine Platzierung. Die Rangfolge innerhalb einer Antwort ist laut SparkToro und Gumshoe (Anbieterstudie) unbrauchbar, die Sichtbarkeitsquote dagegen „vernünftig“.
Was heißt das für Ihren Betrieb?
Für die meisten kleinen Betriebe ist wöchentliches Tracking übertrieben, denn einzelne Läufe sind Rauschen und echte Veränderungen zeigen sich erst nach Monaten. Sinnvoll sind eine Messung vor und eine nach größeren Änderungen, oder ein Quartalscheck. Die Auswahl der Fragen ist die größte Unsicherheit, denn niemand weiß genau, wie Ihre Kunden fragen. Ergänzen Sie die Messung durch Search-Console-Daten und die Herkunftsfrage.
Was wir dazu wissen
Unsere Messung vom 28. und 29. September 2026 lieferte die Rechenbasis: Für ein Ja oder Nein mit 95 % Erkennungssicherheit braucht es 5 Läufe bei einer Nennquote von einer Hälfte, 8 bei einem Drittel und 17 bei einem Sechstel. Für eine belastbare Quote sind etwa 40 Läufe nötig. Dafür haben wir Markenecho gebaut. Ob sich KI-Sichtbarkeit damit verlässlich steigern lässt, zeigt Tracking nicht, es zeigt nur, wo Sie stehen.