Viele Wege zu Ihrem Betrieb hinterlassen keine Spur, auch weil viele Suchen ohne Klick enden (Zero-Click): Ein Kunde fragt eine KI-Suche, googelt danach Ihren Namen und ruft an. In Ihrer Statistik steht dann „direkt“ oder „Suche“. Wer wissen will, was tatsächlich passiert ist, fragt nach. Im Formular ist das ein Auswahlfeld, im Telefonat eine beiläufige Frage. Mögliche Antworten: Empfehlung, Google-Suche, Google Maps, KI-Assistent, Plattform, Social Media, Sonstiges.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Als Ergänzung zum Prompt-Tracking ist das die billigste und ehrlichste Messung, die ein lokaler Betrieb hat. Sie braucht kein Tracking und keine Cookies. Tragen Sie die Antworten in eine Liste ein und schauen Sie einmal im Quartal drauf. Rechnen Sie damit, dass die Angaben ungenau sind: Menschen erinnern sich schlecht, und „Google“ wird oft als Sammelwort für alles genannt.

Was wir dazu wissen

Zur Wirkung von KI auf lokale Dienstleister gibt es keine belastbaren Daten, eine verlässliche Zuordnung gelingt nur über die Nachfrage. Laut Yext (16. Juni 2026, Anbieterstudie, n = 909, Selbstauskunft) haben 39,8 % der Befragten im Vormonat KI für die lokale Suche genutzt, und 27 % besuchten in den letzten sechs Monaten wegen einer KI-Empfehlung einen neuen lokalen Betrieb. Nach einer KI-Empfehlung wird laut derselben Studie zuerst gegoogelt. Beim Handwerk nannten 83 % der Befragten das persönliche Gespräch als Quelle (Bitkom Research, 12. Juni 2025, KI war keine Antwortoption). Der Praktiker Andre Alpar nennt die Nachfrage den wichtigsten Messwinkel (unsere Notiz).