Das Profil ist der Kasten, den Sie sehen, wenn Sie nach einem Betrieb suchen: Name, Sterne, Telefon, Route, Öffnungszeiten, Fotos, ein Link zur Website. Sie legen es selbst an und bestätigen per Post, Anruf oder Video, dass der Betrieb Ihnen gehört. Danach pflegen Sie Kategorie, Leistungen, Einzugsgebiet und Beiträge. Aus diesen Profilen besteht der Kartenblock.
Ein Beispiel: Eine Physiopraxis wählt als Hauptkategorie „Physiotherapeut“ statt etwas Allgemeinem, trägt ihre Leistungen ein und verlinkt auf die passende Leistungsseite. Google kann sie dann bei „Physio Meerbusch“ genauer einordnen.
Was heißt das für Ihren Betrieb?
Das Profil ist der wichtigste Einzelbaustein für lokale Sichtbarkeit, und er kostet nur Zeit. Prüfen Sie, ob es Ihnen gehört, ob alle Angaben stimmen und ob sie mit der Website übereinstimmen (Stammdaten). Verwenden Sie den Namen, unter dem Sie im Alltag auftreten, ohne Suchbegriffe im Namen. Das Konto sollte dem Betrieb gehören, nicht der Agentur.
Was wir dazu wissen
Google nennt Business-Profile in seinem Leitfaden vom 10. Juli 2026 ausdrücklich als Weg, Produkte und Leistungen in KI-Antworten sichtbar zu machen. In unserer Messung in neun Branchen vom 28. und 29. September 2026 stimmten Sterne und Bewertungszahl im Kartenblock der ChatGPT-App in 50 von 50 geprüften Fällen mit dem Google-Profil überein, und der Google-KI-Modus zitierte Profile in 72 % der Empfehlungsantworten. Wie ChatGPT an die Werte kommt, wissen wir nicht. Gemessen wurde mit je einer Formulierung je Branche in zwei Städten.